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Project MG Bordcomputer 
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe passen in die Einbaupositionen der beiden Instrumente in der Mittelkonsole handelsübliche 52mm Anzeigen. Man muss also nicht die originalen Instrumente opfern bzw kann das nehmen was man gerade günstig in der Bucht findet

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Di 21. Nov 2017, 10:16
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Auch wieder wahr. Andererseits, nimmt man ne MG-Ölanzeige, dann ist das Zifferblatt gleich in der richtigen Farbe. Man würde ja nur ein rechteckiges Loch ins Zifferblatt schneiden, und an den Rändern bleibt es so wie es ist. Und ob man nun zehn Euro für ne no name-Anzeige oder fünfzehn Euro für ne original MG ausgibt ist am Ende auch wumpe.

Den Bordcomputer an Stelle der Uhr einzubauen ist aber echt die Lösung... das macht vieles viel einfacher. :up: Und spart auch Entwicklungsaufwand, weil ich damit nämlich nur einmal einen Code für ein 128x160-Display entwickeln muss, und nicht zwei verschiedene Codes für 128x128 und 128x160.

In der Mittelkonsole ist auch der Helligkeitssensor des Bordcomputers viel wirkungsvoller einzusetzen, weil dort mehr Licht hinfällt als aufs Kombiinstrument. Hab ich glaub ich auf ner vorigen Thread-Seite irgendwo geschrieben, die Unterscheidung zwischen Tag- und Nachtmodus wird nicht alleine durch den Lichtschalter gemacht, sondern auch danach, ob es auch wirklich dunkel ist. Dafür kommt ein einfacher Fotowiderstand zum Einsatz, kostet 2 Euro bei Conrad (oder nen Tick mehr in der schöner anzusehenden :arrow: gekapselten Variante). Je nachdem was für ein Widerstand gemessen wird, wird dann zwischen Tag- und Nachtmodus umgeschaltet.

Aber das wird dann erst aktuell, wenn in zwei Wochen das ESP32-Modul mit der Post kommt... ;)

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Di 21. Nov 2017, 15:19
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
EDIT: ach ja, ganz vergessen... hab gestern noch ein paar kapazitive Berührungssensoren in meiner Krimskrams-Kiste gefunden die ich mal für nen Euro pro Stück aus China bestellt hab...



Bild

Die werden wir nehmen als Bedienknöpfe für die Vor, Zurück und Set-Buttons. Der Clou dabei ist: die können unter bis zu einem Zentimeter dickem Plastik montiert werden und dann immer noch Berührungs-Gesten warnehmen. Will sagen, die müsste man nur von hinten in die Mittelkonsole einkleben, und müsste nicht mal Löcher bohren.

Von vorne könnte man dann :arrow: Rubbelbuchstaben aufbringen, damit man weiss wo man drücken muss :)

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Di 21. Nov 2017, 17:05
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Hab grad ein gutes Display gesehen, was wahrscheinlich noch besser ist als das Adafruit-Display aus dem obigen Link.

https://www.sainsmart.com/products/1-8- ... osd-socket

Es hat noch kleinere Abmessungen. Das eigentliche Display ist bei beiden 1.8'' und kommt wahrscheinlich vom gleichen Hersteller, denn der Display-Treiber ist der gleiche wie der von Adafruit.

Hier der direkte Vergleich. Links SainSmart, rechts Adafruit.

Bild

Hab mal mein 1.8''-Billig-TFT das ich mal für fünf Euro bei eBay geschossen hab an die Mittelkonsole drangehalten... wenn das Display wirklich in so eine Öltemp-Anzeige eingebaut werden soll, dann haben wir keinen Millimeter zu verschenken. Der Display-Rahmen an sich, ohne die Platine, passt gerade soeben in die Aussparung rein.

Das SainSmart-Display hat außerdem den Vorteil, dass es ein paar Euro billiger ist. ;) Wenn man die Adafruit-Dinger in Deutschland bekommt, dann kosten sie meistens 20-30 Euro in 128x160. Das SainSmart gibts ab ca. 17 Euro inklusive Porto.

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Fr 24. Nov 2017, 16:21
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Während das neue Mikrocontroller-Board aus China noch nicht in der Post war bei mir, mal ein paar Gedanken zur Lampenkontrolle.

Ab Mitte der 90er Jahre waren viele Audi und VW etc. mit einem all in one-Lampenkontrollgerät ausgestattet, wie ich schon mal gesagt hab (davor war es eins für vorn und eins für hinten). Diese Dinger befinden sich im Zusatzrelaisträger vorn unter dem Lenkrad haben folgende Pinbelegung:

Bild

Sie überwachen also alle (drei) Bremsleuchten, die Heckleuchten und das Abblendlicht vorn.

Die Verkabelung der Bremsleuchten ist im MGF wie folgt:

Bild

Es geht also ein gemeinsames Kabel vom Bremspedalschalter nach hinten, und erst auf Kofferraum-Höhe teilt sich der Kabelbaum auf die drei Bremsleuchten auf. Wie man oben an der Pin-Belegung des Lampenkontrollgeräts erkennen kann, ist bei dem Ding im Gegensatz dazu vorgesehen, dass eine Ader für Bremslicht ins Gerät rein geht, und am anderen Ende drei getrennte Kabel Richtung Bremsleuchten rausgehen.

Meine Überlegung, zwei Lampenkontrollgeräte zu verbauen, eins für vorn und eins für hinten, basierte darauf, dass man halt hinten an dem Knotenpunkt wo der Bremsleuchten-Kabelbaum sich teilt stattdessen ein eigenes Lampenkontrollgerät für hinten dazwischen baut. Da im fahrzeugseitigen Kabelbaum anders als bei Audi/VW halt die Aufteilung in drei einzelne Adern nicht schon vorn in der Zentralelektrik passiert.

Der Rückleuchten-Kabelbaum teilt sich zwar schon vorn im Wagen auf links und rechts auf, allerdings hängt an der linken Rückleuchte auch noch die Nummernschildbeleuchtung mit dran:

Bild

Somit ist es auch hier trickreich, die Rückleuchten von einem vorn sitzenden Lampenkontrollgerät überwachen zu lassen. Denn das Lampenkontrollgerät funktioniert so, dass es anschlägt, wenn auf einer Seite Strom gezogen wird und auf der anderen nicht. Ist also meine linke Heckleuchte kaputt, kann es sein, dass ich trotzdem keine Warnmeldung bekomme vom Lampenkontrollgerät, da ja an dem Kabel immer noch die Kennzeichenbeleuchtung Strom zieht.

Auch deshalb dachte ich bisher, es wäre einfacher, einfach ein zweites Lampenkontrollgerät für hinten einzubauen, so dass halt das vordere Gerät nur die Frontscheinwefer überwacht und das hintere nur die Bremsleuchten und Rücklichter.

Eine andere Idee wäre, den werksseitigen Kabelbaum des MG abzuändern. Indem man einen neuen Kabelbaum macht, der auf die Pinbelegung des Lampenkontrollgeräts zugeschnitten ist. Dann könnte man mit einem Lampenkontrollgerät auskommen.

Dazu müsste folgendes abgeändert werden:

- drei neue Adern für die Bremslichter verlegen von der Zentralelektrik bis hinten zu jeder einzelnen Bremsleuchte
- zwei neue Adern für die Heckleuchten verlegen von vorn bis hinten zu jeder einzelnen Heckleuchte

Die Nummernschildbeleuchtung könnte man weiter am dafür vorgesehenen Kabel lassen.

Ein Lampenkontrollgerät plus Stecker und Kabel kostet um die 20 Euro. Fünf Meter fünfadriges Kfz-Kabel als Meterware kosten das gleiche.

Im Zuge der Vereinfachung meines Bordcomputers wäre es nicht verkehrt, wenn man das hintere Lampenkontrollgerät wegfallen lässt. Aber eben müsste man dann etwas tiefer in den werksseitigen Kabelbaum eingreifen. Und ohne zweites Lampenkontrollgerät kann der Bordcomputer dann auch nicht unterscheiden zwischen einem Ausfall der Heckleuchten und einem Ausfall der Frontscheinwerfer. Denn für beides gibt das Lampenkontrollgerät das gleiche Signal aus, nämlich dass der Pin "KS" auf 12 Volt geschaltet wird.

Hat halt beides Vor- und Nachteile. Ich tendiere dazu, das ganze zu vereinfachen und nur ein Lampenkontrollgerät zu verwenden. Andererseits muss man dann halt genau aufpassen, dass man den zusätzlichen Kabelstrang auch richtig anschließt. Zum "Nachbauen" ist das etwas komplizierter.

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Do 30. Nov 2017, 21:28
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Ich gehe zu meiner Karre, ähh MGINE, starte den Motor, schalte das Licht ein und gehe einmal ums Auto herum und gucke, ob alles leuchtet. Dann tritt meine Beifahrerin (der Kapitän) auf die Bremse und gut is es.
Die billigste Variante... :lol: 8-)

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Gruß
Sepp

MGF 1,8 "die Kleine" mit jeder Menge Mods, kann sie gar nicht aufzählen...und natürlich selbst fertiggebaut.
Hört jetzt auf den Namen "MGINE"
...und eine HD WLA 750...ein wenig modifiziert


Do 30. Nov 2017, 22:21
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Jaja, oder so wie früher bei Al Bundy...

-"Kelly, guck mal ob der Blinker geht!"

-"Geht... geht nicht... geht... geht nicht..." :D


Ich find ne Lampenkontrolle trotzdem sinnvoll. Wäre praktisch wenn man nur ein Lampenkontrollgerät brauchen würde, aber hab grad nochmal nachgedacht... wenn man das mit zwei Geräten macht, dann muss man das hintere wirklich nur hinten am Kofferraum zwischenschalten. Einmal am Knotenpunkt der drei Bremsleuchten, und dann halt für die Rücklichter so, dass direkt vom Lampenkontrollgerät aus je eine Ader zu den Rückleuchten geht. Auch in Sachen "Rückrüstbarkeit" wird das einfacher sein.

Man muss dann allerdings immer noch ein dreiadriges Kabel nach hinten legen (Stromversorgung Lampenkontrolle und die beiden Signal-Pins).

Vorne für die Frontscheinwerfer müssen nur die Kabel umgepinnt werden. Von den Sicherungshaltern aus geht dann je ein kurzes Kabel zu den Pins des vorderen Lampenkontrollgeräts, und die eigentlichen Frontscheinwerfer-Kabel werden dann statt an den Sicherungshalter an die Abblendlicht-Ausgänge des vorderen Lampenkontrollgeräts angeschlossen.

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Do 30. Nov 2017, 22:49
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Ich denke auch das es mit 2 Lampenkontrollgeräten einfacher ist. Da muss man deutlich weniger Kabel durch das Auto ziehen. Die Stromversorgung solltest du für das hintere Lampenkontrollgerät aus dem Motorraum nehmen können. So muss vom Kofferraum nur ein 2-adriges Kabel in den Innenraum gezogen werden.

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Fr 1. Dez 2017, 08:33
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
also als Stromversorgung hatte ich geplant, alle Teile des Bordcomputers über eine zusätzlich im Sicherungsträger an nem freien Steckplatz eingebaute Sicherung (2A oder 2,5A oder sowas) abzusichern. Also bekommen dann alle Einzelteile ihren Strom direkt auf Klemme 30 (Dauerplus) von der Batterie.

Hab neulich mal das Lampenkontrollgerät ausgemessen, im Ruhezustand zieht es 60 Milliampere über den Klemme 15-Pin. Werden ein paar mA mehr sein wenn einer der Signalpins auf 12V geht wenn eine Lampe kaputt ist, aber das ist in etwa die Größenordnung. Also 120 mA für beide. Dazu kommt dann wohl noch 200-500 mA für das Display-Modul, und 100 mA für das Motordaten-Modul. Außerdem wird mein nachgerüsteter Geschwindigkeits-Hallgeber wohl auch nochmal so seine ~100 mA ziehen. Keine Ahnung wieviel Saft sowas braucht.

Für das Motordaten-Modul und den Geschwindigkeits-Geber muss ich eh eine Stromversorgung nach hinten legen, also wird damit dann gleich auch das hintere Lampenkontrollgerät versorgt.


Hier nochmal das Schaubild:

Bild



Damit der Bordcomputer nicht andauernd Saft zieht wenn die Zündung aus ist, wird es eine Sleep-Funktion geben. Wenn das Display-Modul merkt dass meinetwegen die Zündung seit fünf Minuten aus ist, geht es in einen Stromspar-Modus, wo nahezu alle Funktionen ausgeschaltet sind und nur ca. ein Milliampere fließt. Gleichzeitig könnte man die restlichen Module so verkabeln, dass sie vom Display-Modul ein- und ausgeschaltet werden können (mit nem MOSFET), das heißt, geht das Display-Modul in den Sleep-Modus, wird die Stromversorgung für alle anderen Komponenten gekappt.

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Fr 1. Dez 2017, 16:18
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
So ein Aufwand für sowenig sinnvollen Effekt . :shock: Kabelbaum neu ziehen , Klimperkästchen für 20 Euro verbauen und das alles nur damit ne Lampe angeht wenn woanders eine ausgeht .
Wenn vorn eine Ausfällt seh ich das beim Blick auf die Strasse weil das fällt schon auf ob nur eine oder 2 Scheinwerfer an sind . Und hinten . einfach mal auf die Bremse treten wenn ein Bus hinter einem steht . Die haben so grosse Glasflächen das man genau sieht ob alle Lampen an sind oder nicht .
Aber jeder so wie er mag .

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Gruß Thorsten
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Sa 2. Dez 2017, 13:28
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Es gibt Leute die sich zum Beispiel andere Tachoscheiben ins Auto bauen und dafür noch Geld ausgeben obwohl die null sinnvollen Mehrnutzen haben.
Da finde ich einen BC mit Lampenkontrolle deutlich sinnvoller.
Aber jeder so wie er es mag.

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Sa 2. Dez 2017, 22:25
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Man kann das ganze noch weiter treiben... ganz offensichtlich fährt ein MG auch völlig ohne Bordcomputer. :D

Hab gestern ein wenig an meinem im Moment im Winterschlaf befindlichen MG "geforscht"...

Ein hinteres Lampenkontrollgerät könnte man zum Beispiel hinter dem Innenblech des Kofferraums befestigen, vielleicht mit einer Blechschraube. Dort hat man dann auch gleich einen Massepunkt den man dafür benutzen kann.

Bild

Und hier der Knotenpunkt wo die Kabel vom linken Schlusslicht vom Hauptkabelbaum abzweigen:

Bild

Das kleine zweiadrige schwarz-rote Kabel rechts ist die linke Kennzeichenbeleuchtung. Laut MGF-Schaltplan hängen beide Kennzeichenleuchten an der linken Schlussleuchte mit dran. Man müsste also HINTER dem Abzweig der Kennzeichneleuchten ein Kabel anschließen, welches dann zuerst durch das Schlampenkontrollgerät durchgeht und dann hin zum Schlusslicht. Damit nur der Strom gemessen wird, der auch tatsächlich von der Heckleuchte gezogen wird. Das Kabel für die andere Heckleuchte muss nur einmal durchtrennt werden, und das von der Zentralelektrik kommende Ende geht dann an den Eingang des LKG, und das andere Ende an den Ausgang.

Im Vordergrund kann man (unscharf)) erkennen, wie die 3. Bremsleuchte normalerweise angeschlossen ist, nämlich mit einem Abzweigverbinder vom linken Bremslicht.

Anders als in den Schaltplänen vom MGF angegeben, scheint es übrigens so zu sein, dass es ZWEI Bremsleuchten-Kabel gibt, die von der Zentralelektrik nach hinten gehen. Und zwar scheint die linke Bremsleuchte mit an der Sicherung für das linke Schlusslicht dranzuhängen, und entsprechend die rechte Bremsleuchte an der rechten Sicherung. Das sieht man, wenn man mal die Sicherungen für die linke und rechte Seite der Fahrzeugbeleuchtung raus macht. Das ist schon etwas seltsam, und das muss ich auf jeden Fall nochmal genauer überprüfen.

In der Zentralelektrik unter dem Lenkrad ist nicht ganz so viel Platz um ein Modul von der Größe eines Lampenkontrollgeräts unterzubringen, aber gehen sollte das auch:

Bild


Jetzt bei der Kälte wird eh nix am Wagen an sich gemacht. Über den Winter werde ich vor allem an der Software für das Display-Modul sitzen, und im Frühling kommen dann solche Sachen wie Lampenkontrollgerät, Wischwasserpumpe und Temperaturfühler einbauen.

Wie man übrigens sehen kann, gibt es einen freien Sicherungs-Steckplatz links unten im Sicherungsträger. Dieser ist laut dem Aufkleber in der Verkleidungs-Klappe auch standardmässig nicht belegt. Und da kommt dann die Sicherung für den Bordcomputer rein, mit der wie gesagt das komplette Bordcomputer-System abgesichert wird. Wird wohl ne 2A oder 2.5A-Sicherung sein. Ist rein von der Technik her das beste, wenn dass alles an der gleichen Stromversorgung hängt.

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So 3. Dez 2017, 15:06
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
So, heute kam dann ENDLICH doch mal das ESP32-Modul aus China mit der Post...

Hier mal ein Foto zu den Größen-Relationen:

Bild

Rechts ein "altes" 128x160 TFT-Display, welches für den MG-Bordcomputer zwar nicht zum Einsatz kommen wird, aber ich habs mal daneben gelegt um die Abmessungen zu verdeutlichen. Hab leider bislang vergessen ein SainSmart-Display (siehe oben) zu bestellen. Da das Display auf dem Bild ganz andere Libraries und Befehlsfunktionen hat als die SainSmart-Dinger, macht es auch keinen Sinn, erstmal das Display hier zu nehmen. Wäre am Ende doppelte Arbeit, den Code danach dann auf das andere Display zu portieren.

Wie man sehen kann, hat das ESP32-Modul eine sehr kompakte Bauweise. Kann man nicht meckern, vor allem weil das Board bis unter die Decke voll ist mit Features, von WLAN bis Bluetooth und sogar CAN-Bus. Letzteres dürfte in Zukunft vor allem interessant sein für Bordcomputer-Anwendungen für neuere Autos (aber nicht mehr für den TF), da man dann neben den OBDII-Daten auch gleich die Steuergeräte über den Bordcomputer auslesen könnte.

Getreu dem Motto "Last things first" :D , werde ich nun erstmal damit anfangen, mir die noch fehlenden Kenntnisse für die Programmierung einer Bluetooth-App fürs Android-Smartphone anzueignen. Davon hab ich bislang überhaupt keine Ahnung, aber es kann vielleicht nicht schaden, damit jetzt schon anzufangen, damit man die Bluetooth-Funktionalität nachher schon während der Entwicklung in den Code einbauen kann.

Los gehen wird's als allererstes damit, das ESP32-Modul irgendwelche Dummy-Daten per Bluetooth senden zu lassen, und diese mit dem Smartphone zu empfangen und auf dessen Bildschirm auszugeben. Ich lade mir gerade Android Studio herunter, was anscheinend eine komplette Software-Suite ist für die App-Programmierung. Ziemliches Ungetüm, soll laut Beschreibung 681 MB groß sein... :shock:

Falls irgendwer von euch schon mal ne Android-App programmiert hat, wär ich dankbar für ein paar Tipps oder Links für "Neulinge". ;)

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Mi 27. Dez 2017, 23:02
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Hier mal ein großes 2.7'' epaper mit 2 Farben. Als Raspberry Pi Aufsatz.

Das ist jetzt seit mehreren Wochen bereits stromlos, zeigt aber immer noch an.

Mal sehen, ob ich nächstes Jahr dazu komme, das zu nutzen. Ziel ist ein Multimedia-Interface für meine Goldwing.

gruss kai


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Do 28. Dez 2017, 14:21
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
auch nicht schlecht... :up:

Was genau soll denn dein "Multimedia-Interface" darstellen?


Habs inzwischen geschafft, das ESP32-Modul soweit in Betrieb zu nehmen dass ich Programmcode hochladen kann. Den Anfang gemacht hat ein vorgefertigter WLAN-Beispielcode aus der mitgelieferten Library:

Bild

Das ESP32 verbindet sich über WLAN/Internet mit einem Zeit-Server unter http://ntp.org. Der gibt die momentan geltende GMT-Zeit (als UNIX-Timestamp) aus, welche das ESP32 zu einer "lesbaren" Datums- und Zeitangabe formatiert und ausgibt.

Werd heute mal zusehen, ob ich schon mal irgendwas Bluetooth-mäßiges fabrizieren kann. Ist für mich ebenso Neuland wie Android-App-Programmierung, aber so schwer kann es nicht sein... ;)

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Do 28. Dez 2017, 15:03
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
EDIT:

Einzelne Bytes vom ESP32 zum Smartphone senden klappt schon. Hab einen vorgefertigten Bluetooth-Programmcode genommen und das ganze mit der Android-App "Nordic nRF Connect" überprüft. Das ist eine App, mit der man den Datenverkehr zwischen gekoppelten Bluetooth-Geräten anschauen kann. Mit der App kann man sehen, dass jeweils ein Byte an Information vom ESP32-Board zum Smartphone übertragen wird per Bluetooth.

Das sind aber nur die allerersten Anfänge. Was mir am Ende vorschwebt, ist eine eigene Android-App, die die Daten aus dem Bordcomputer loggt und auf dem Smartphone jederzeit verfügbar macht. Am Ende ist es egal, ob man ein Byte überträgt wie hier bei dem Test, oder meinetwegen dreissig Byte um alle Daten aus dem Bordcomputer kontinuierlich auszulesen.

Dann könnte man zum Beispiel einfach durch einen Blick aufs Smartphone zuhause auf dem Sofa nachsehen, wieviel Liter Benzin noch im Tank sind ... "Muss ich heute abend eigentlich noch tanken fahren? Nee, muss ich nicht, Smartphone sagt der MG hat noch 8 Liter im Tank". :D

Oder an der Autobahn-Raststätte könnte man beim Kaffee schnell mal gucken wieviel Sprit man bis dorthin verbraucht hat oder wie die Durchschnittsgeschwindigkeit war.

Da ich mit dem ESP32-Modul riesige Mengen an Speicherplatz frei habe für meine ganzen Grafik-Icons und sonstige Bilder, werde ich mir eine Menge Entwicklungsaufwand ersparen, der wegfällt weil ich die Grafiken nicht irgendwie "klein machen" muss damit sie in nen viel zu kleinen Speicher passen. Ich kann ganz einfach komplette Vollfarb-Bitmaps so wie sie sind im Flash-Speicher des ESP32 hinterlegen. Der hat 16 Megabyte, da kann ich alles einfach so rein schmeissen. Und die Zeit die frei wird dadurch dass Grafiken kein Problem mehr sein werden, die fließt halt in die Entwicklung einer Bluetooth-Smartphone-App... ;)

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Do 28. Dez 2017, 17:13
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Die GL1500 hat ein LCD Display bereits ab Werk verbaut. Das zeigt an: Radio-Frequenz, Kasette, Uhr, Kompressordruck.

Mir fehlt: RDS, Bluetooth, MP3, Ganganzeige (die Wing hat dafür einen Sensor bereits ab Werk verbaut).

Schritt 1: Aktuelle Datenverbindung analysieren und Arduino oder so beibringen.

Schritt 2: Alles wie gehabt darstellen.

Schritt 3: Ganganzeige dazu.

Schritt 4: MP3 dazu.

Schritt 5: bluetooth mit Nummernanzeige dazu.

Wobei MP3 über USB-Stick ist ja wohl schon eher etwas aus den 2000er-Jahren, evtl. mach ich direkt bluetooth und Wiedergabe vom Handy aus.

Das epaper-Display wg. des erweiterten Blickwinkels und der besseren Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung.

Vorteil der Wing: Dier Ausschnitt für das Display ist bereits da und sehr zentral, keine Uhr oder so, die weichen muß.

Aber irgendwie off-topic, sollten wir eher eine Electronic-Gruppe für aufmachen :-)

gruss kai


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Do 28. Dez 2017, 17:58
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
kdupke hat geschrieben:
Schritt 1: Aktuelle Datenverbindung analysieren und Arduino oder so beibringen.


Interessant... kenn mich mit Motorrädern überhaupt nicht aus, gibts bei der Goldwing auch OBDII oder CAN oder sowas?

Für dein Projekt würde ich dir wohl im übrigen auch ein ESP32-Board empfehlen, so wie ich es mir gerade gekauft hab. Ganz einfach, weil du da quasi schon alles an Bord hast was du brauchst. Theoretisch könntest du damit sogar MP3 von deinem Handy streamen, denn das ESP32 unterstützt Bluetooth BR/EDR mit einer Streaming-Rate von bis zu 2 Mbps.

Du könntest dann ans ESP32 einen kleinen Audio-Verstärker anschließen, es gibt da fertige für genau solche Zwecke, und das könntest du dann an den Line-In-Eingang deines Radios anstecken. Wenn es einen hat.

Für das ESP32 gibts inzwischen auch eine Arduino core library, das heißt, du könntest das Ding direkt über die gewohnte Arduino-Software programmieren.

Mess mal deinen Ganganzeigen-Sensor aus, was genau der anzeigt wenn verschiedene Gänge eingelegt sind. Entweder mit nem Multimeter oder nem Logik-Analyzer.

Ansonsten, verstehe deine Beweggründe mit dem E-Paper-Display, aber könntest auch mal nach AMOLED-Displays gucken, so wie sie halt die meisten Smartphones haben.

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Do 28. Dez 2017, 18:41
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Gang-Anzeige ist primitiv, 2 Signale: A) Leerlauf Leitung nach Masse B)eigene Leitung nach Masse für 2,3,4,5 - no B-signal on ground AND neutral not on ground = 1 (effektiv wird nur 4 und 5 benutzt für die Geschwindigkeitsregelanlage)

ESP32 werd' ich mir mal anschauen.

gruss kai

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Do 28. Dez 2017, 20:31
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Beitrag Re: Project MG Bordcomputer
Wenn du die Daten des BC per Bluetooth an ein Handy sendes warum willst du dann noch ein Display ins Auto bauen?
Irgendeine günstige Handyhalterung ins Auto und gut ist. Handy als Display des BCs. Schalter und Knöpfe sind dann auch überflüssig. Steuerung des BCs per Touchscreen.
Dadurch ist der Einbau des BCs ins Auto viel weniger Aufwand und er lässt sich wieder entfernen ohne das man davon anschließend was sieht.

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Do 28. Dez 2017, 21:06
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